Malgeschichten. Thema: Kriminell – Kopiervorlagen zum Denken & Staunen

Die Idee

Dieses „Malbuch“ ist kein gewöhnliches Ausmalbuch. Es enthält 14 Kurzgeschichten mit dazu passenden Bildern. Jede Geschichte endet mit einer offenen Frage bzw. Aufgabe, die das Kind im dazugehörigen Bild mit einer Zeichnung beantworten bzw. lösen kann. Ziel ist es, Kinder - und vielleicht auch Erwachsene - zum Denken und Staunen anzuregen. Sie hören eine Kurzgeschichte, verstehen ihren Inhalt, erkennen die Problemstellung und setzen ihre Lösung für andere sichtbar um.

Es handelt sich hier nicht nur um reines Ausmalen - das ist natürlich auch möglich -, vielmehr fördern die „Malgeschichten zum Denken und Staunen“ beim Kind verschiedene Kompetenzen:


Problemlösefähigkeit
Das Kind kann die Aufgabe oder Problemstellung der jeweiligen Malgeschichte analysieren, mögliche Handlungsalternativen entwickeln, diese abwägen und auf dem Papier gestalterisch umsetzen. Bei der Suche nach Lösungen sind Fehler keine Zeichen von Inkompetenz, sondern wichtige Lernschritte.


Kreativität
Das Kind besitzt die Fähigkeit, seine eigenen Erfahrungen und seine inneren Vorstellungen auf die erzählte Situation der Malgeschichte zu beziehen. Bei der Suche nach einer Lösung entwickelt es neue Denkweisen und Ideen, um diese nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ auszuprobieren.


Textverständnis und Wortschatz
Das Kind lernt beim Zuhören der Geschichte und im Gespräch neue Wörter und erweitert seinen Wortschatz. Zudem ist es in der Lage, die Handlung des vorgelesenen Textes zu verstehen. Ohne dieses Textverständnis kann es das Problem nicht lösen.


Ästhetischer Ausdruck
Das Kind entwickelt, angeregt durch die Gestaltungsweise der Bilder (Zeichenstil, Bildkomposition usw.), seinen eigenen ästhetischen Ausdruck und setzt seine Vorstellungen bildlich um.

Literatur:
Braun, Daniela: Handbuch Kreativitätsförderung. Kunst und Gestalten in der Arbeit mit
Kindern. Freiburg: Verlag Herder 2007.
Minsel, Beate: Basiskompetenzen. In: Pousset, Raimund (Hg.): Handwörterbuch für Erzieherinnen und Erzieher. Berlin: Cornelsen Scriptor 2007, S. 54-56.


Anzeige